Hat ein Arbeitskollege oder eine Arbeitskollegin einen problematischen Umgang
mit Alkohol, betrifft dies auch andere Mitarbeitende. Man kennt sich häufig
schon lange und gut, tauscht sich auch über Persönliches aus und ist vielleicht
sogar befreundet. Private und berufliche Beziehungen lassen sich nicht klar
trennen.
Dieser Text richtet sich in erster Linie an Mitarbeitende, die sich um eine
Arbeitskollegin oder einen Arbeitskollegen sorgen. Oft sind sie die ersten,
die merken, wenn mit dem Arbeitskollegen oder der -kollegin etwas nicht stimmt.
Sie machen sich Sorgen um die betroffene Person, mutmassen, was ihr fehlen könnte,
und sind vielleicht damit konfrontiert, dass sich ihr Arbeitsverhalten und ihre
Arbeitsleistung verschlechtern.