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Konsum psychoaktiver Substanzen am Arbeitsplatz
Konsum psychoaktiver Substanzen am Arbeitsplatz
Unternehmen machen sich in erster Linie Sorgen, wenn Auszubildende Cannabis oder andere illegale psychoaktive Substanzen nehmen. Tatsache ist aber, dass bei Jugendlichen der Konsum von Alkohol viel häufiger vorkommt. Alle psychoaktiven Substanzen können die Leistung am Arbeitsplatz und in der Schule schwerwiegend beeinträchtigen. Aus diesem Grund sind die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber berechtigt zu reagieren, wenn ein risikoreicher Konsum psychoaktiver Substanzen vermutet wird.
Ein regelmässiger Konsum kann, selbst wenn er nicht während der Arbeitszeit erfolgt, einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz haben. Ein übermässiger Konsum in der Freizeit (insbesondere an Wochenenden und Abenden) lässt sich an folgenden Anzeichen erkennen, unabhängig davon, welche Substanz konsumiert wurde:
  • Müdigkeit, Schläfrigkeit
  • Leistungsabfall
  • Kurzabsenzen
  • Verspäteter Arbeitsbeginn am Morgen
Dies sind nur einige wenige Beispiele für Auffälligkeiten. Solche Auffälligkeiten dienen nicht als Beweismittel dafür, dass die oder der Auszubildende psychoaktive Substanzen konsumiert. Häufen sich aber die Auffälligkeiten, so wird das auf der beruflichen Ebene zu einem Problem, dessen Ursachen geklärt werden sollten.

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