Es gibt unterschiedliche Einstellungen gegenüber Alkoholproblemen. Je nach Wissensstand
wird Alkoholabhängigkeit als Krankheit oder als selbstverschuldetes Problem
angesehen; manchmal fehlt das Problembewusstsein ganz. Zum Teil wird auch die
Meinung vertreten, dass es nicht Sache des Unternehmens sei, betroffenen Personen
Hilfe anzubieten. Aus diesem Grund ist es wichtig, objektive Informationen in
Bezug auf Alkoholprobleme in Unternehmen zu sammeln.
Ein Alkoholpräventionsprogramm einzuführen, ist Sache der Geschäftsleitung.
Das Projekt sollte einen hohen Stellenwert im Unternehmen haben. Zu diesem Zweck
sollte das Programm im Unternehmen möglichst breit abgestützt sein: Geschäftsleitung,
Abteilungsleitende, Personalverantwortliche, Sozial- und Gesundheitsdienst,
Personalvertretung, Sicherheitsbeauftragte etc.